Dialyse mit Herz

Terminvereinbarung: +49 (0) 6271 / 94 79 30

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Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse)

Bei der Peritonealdialyse wird das Bauchfell als Filter zum Entfernen von ausscheidungspflichtigen Substanzen und überschüssigem Wasser aus dem Körper genutzt. Dazu wird Flüssigkeit aus einem Beutel in den Bauchraum geleitet. Nach einer definierten Verweilzeit wird die verbrauchte Flüssigkeit durch frische Lösung ersetzt. Dieser Vorgang findet über einen operativ eingelegten Katheter statt.


Ansprechpartner Peritonealdialyse

  • Jürgen Balles
  • Kerstin Waldenmaier-Heiber
  • Mirjana Sikorski
  • Sandra Reznik-Lindenbach

Wir begleiten Sie von Anfang an

Der Peritonealdialyse-Katheter kann in unseren kooperierenden Kliniken angelegt werden. Noch im Operationssaal überprüft eine unserer erfahrenen Peritonealdialyse-Pflegekräfte die Funktion des Katheters. Während des stationären Aufenthaltes werden Sie von uns intensiv betreut und geschult, um die Therapie nach der Entlassung vorzubereiten. Das Training wird so lange fortgeführt bis Sie die Sicherheit erlangt haben, die Peritonealdialyse eigenverantwortlich oder mit Unterstützung zu übernehmen.

Wir informieren Sie ausführlich über die verschiedenen Varianten der Peritonealdialyse. Sie als Patient, die Ärzte und Pflegekräfte finden im Konsens das für Sie geeignete Verfahren.


CAPD - Chronische ambulante Peritonealdialyse

Die effektivste Form der Bauchfelldialyse wird als eigenverantwortliches Heimdialyseverfahren in Ihren Alltag integriert. Dabei wechseln Sie bis zu 4 x täglich die Beutel selbstständig. Die CAPD bietet Ihnen weitgehende Unabhängigkeit. Viele Patienten werden seit Jahren durch unser Dialysezentrum hierbei begleitet.


APD - Automatisierte Peritonealdialyse

Diese Form der Bauchfelldialyse wird maschinell unterstützt.In der Regel erfolgt die Behandlung in der Nacht beim schlafenden Patienten im häuslichen Bereich. Der Anschluss an die Maschine kann durch Sie selbst oder mit Hilfe der Familie durchgeführt werden. Auch geschulte Pflegedienste oder Pflegekräfte in einer Betreuungseinrichtung können Sie bei der Behandlung unterstützen. Durch die nächtliche Dialyse können Sie Ihren Tag nach Belieben gestalten.

Die CAPD und APD laufen als Heimdialyse nach einem individuell verordneten Behandlungsschema. Die Blutwerte und Therapie werden in regelmäßigen Abständen in der Dialysepraxis ambulant überprüft. Selbstverständlich steht Ihnen zu jeder Zeit eine erfahrene Peritonealdialyse-Pflegekraft als Ansprechpartner zur Verfügung.


IPD - Intermittierende Peritonealdialyse

Ist die Peritonealdialyse-Behandlung zu Hause nicht möglich, bietet sich die maschinell unterstützte Bauchfelldialyse im Dialysezentrum an. Die Behandlung erfolgt 3 x wöchentlich über einen Zeitraum von ca. 8 Stunden. Gerne nutzen wir die IPD als Verfahren bei stationärem Aufenthalt oder als Überbrückung zur intensiven Schulung für die Peritonealdialyse als Heimverfahren.